Arthroskopische Operationen

Patienteninformation

Arthroskopische Operationen anderer Gelenke

Die Vor- und Nachbehandlung

Gelenkspiegelungen eignen sich in den meisten Fällen zur ambulanten Durchführung. Das Krankenhaus ist dabei lediglich Erbringer der reinen, operativen Leistung, während die Nachbehandlung durch den jeweiligen Zuweiser erfolgt.

Nach der Indikationsstellung und Terminvereinbarung zur Operation erhalten Sie einen weiteren, ambulanten Vorbereitungstermin. In diesem Rahmen werden alle notwendigen Voruntersuchungen und –gespräche durchgeführt. Am eigentlichen Operationstag kommen Sie dann am frühen Morgen in die Klinik, so dass die unmittelbaren Vorbereitungen erfolgen können. Die Organisation ist so eingerichtet, dass die ambulanten Eingriffe jeweils zu Beginn des Tagesprogramms erfolgen. Ausnahmen können sich aber in Einzelfällen ergeben. Da es sich jeweils um kurze Eingriffe handelt, können Sie nach einer ausreichenden Überwachungsphase in der Regel in den frühen Nachmittagsstunden das Krankenhaus wieder verlassen. Bedenken Sie unbedingt, dass Sie selbst aufgrund der Narkosemittelgabe nicht verkehrstüchtig sind. Eine Abholung muss also sichergestellt sein.

Sie erhalten die notwendigen Informationen über den durchgeführten Eingriff, die empfohlene Nachbehandlung sowie die notwendigen Dokumente und ein „Care-Paket“ mit ausreichenden Schmerzmedikamenten, Thrombosespritzen und Verbandsmaterial. Die durchgeführten, ambulanten Eingriffe lassen einen komplikationsbehafteten Verlauf nicht erwarten. Da wir zusätzlich ein lokales Betäubungsmittel verabreichen, ist also nicht von besonderen Beschwerden im häuslichen Bereich auszugehen. Zudem kann bei den meisten Eingriffen auch eine angepasste Teilbelastung erfolgen.

Sollte sich im Verlauf der Überwachungsphase ergeben, dass eine Entlassung in die ambulante Nachbehandlung nicht vertreten werden kann, so lässt sich der Aufenthalt bedarfsweise verlängern und notfalls in eine stationäre Behandlung überführen. Zudem ist die ganztägliche Erreichbarkeit, auch an den Wochenenden sichergestellt.

Liegt ein entsprechendes Risikoprofil vor, so werden die Eingriffe von vorn herein stationär geplant. Sinnvollerweise führen wir auch unsere Schulterarthroskopien und Kreuzbandoperationen grundsätzlich unter stationären Bedingungen durch. So können ergänzende Schmerzkatheter durch die Anästhesisten platziert werden, die den Gesamtverlauf und die Frühmobilisierung günstig beeinflussen.

Nach einer einfachen Spiegelung des Kniegelenkes, z. B. mit einer Meniskussanierung ist in der Regel von einer Nachbehandlungszeit von 2 – 3 Wochen auszugehen. Während dieser Zeit liegt dann auch eine Arbeitsunfähigkeit vor. Bei aufwendigeren Eingriffen, wie einem Kreuzbandersatz, ist natürlich auch der Nachbehandlungsbedarf und die Ausfallzeit entsprechend länger.

Wir danken der Firma Arthrex Medizinische Instrumente GmbH für die freundliche Überlassung der anatomischen Zeichnungen. Auf der Seite Ortho Illustrated stehen Ihnen weitere Informationen und Animationen einzelner Gelenkerkrankungen und Operationstechniken anschaulich zur Verfügung. An geeigneten Stellen haben wir bereits Links zu entsprechenden Animationen für Sie hinterlegt. Dabei verlassen Sie unsere Webseite und den von uns verantworteten Inhalt.