Endoprothetik
Patienteninformation
Die zementierte Hüftendoprothese
Mit zunehmendem Alter kann die Knochenqualität eine sichere zementfreie Prothesenverankerung unmöglich werden lassen. In diesen Fällen kann die Verwendung speziell für diesen Zweck entwickelter Prothesentypen für eine „zementierte“ Implantation erforderlich werden. Auch die Kombination aus zementfrei und zementiert zu verankernden Teilkomponenten ist möglich.
Die durchschnittliche Haltbarkeit der Hüftendoprothesen liegt bei 12 bis 15 Jahren, wobei durchaus deutlich längere Standzeiten möglich sind. Treten dann doch Lockerungen auf oder kommt es gar zu einem Bruch des Knochens im Bereich einer Endoprothese, können teils erhebliche knöcherne Defekte auftreten. Für diese Wechseloperation werden in der Regel Spezialprothesen verwendet, die durch Kombinationen modularer Bauteile eine individuelle, mitunter auch zementfreie, Neuimplantation möglich ist. Solche Eingriffe können sehr aufwendig und Komplikationsbehaftet sein. Eine besonders intensive Vorbereitung und Planung sind daher erforderlich.
Bildquellen: Für die Produktabbildungen der von uns verwendeten Implantate bedanken wir uns bei den Firmen Smith & Nepthew und Corin Group
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