Qualitätsmanagement für Ihre Sicherheit


Die täglichen Arbeitsabläufe in einer Praxis und im Krankenhaus können leicht Schwachstellen unterliegen, die durchaus Probleme in Bezug auf Service, Datensicherheit und Hygiene sowie der Erfüllung gesetzlicher Forderungen mit sich bringen können, vor allem aber viel Energie kosten und Potentiale ungenutzt lassen.

Sinn und Zweck des Qualitätsmanagement ist es, Prozesse zu isolieren und deren Abläufe zu analysieren, zu optimieren und standardisieren. So werden unsere Abläufe transparent, Verbesserungspotentiale erschlossen und genutzt sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sichergestellt. Die Umsetzung des Qualtitätsmanagement erstreckt sich über mehrere Jahre, wird durch anerkannte Beratungsunternehmen begleitet und führt nach einer abschließenden Prüfung zur Zertifizierung.

Die mediK.U.S. Ärztekooperation hat im August 2009 das Zertifikat nach DIN EN ISO 9001:2008 erworben — für Ihre Sicherheit.

Noch weitreichender ist dieser Prozess im Klinikalltag. Hierbei geht es in erster Linie um Ihre Sicherheit und so haben wir in der Vergangenheit bereits einige Maßnahmen für ein gutes Risikomanagement umgesetzt. Hierzu zählt beispielsweise ein spezieller Risikofragebogen, den alle unsere ambulanten und stationären Patienten im Vorfeld erhalten. Mit den erfassten Daten ist es uns möglich, besondere Risikoprofile zu erkennen und frühzeitig notwendige Maßnahmen einzuleiten. Besondere Medikamenteneinnahmen und –unverträglichkeiten, aber auch Materialallergien gegen die üblicherweise verwendeten Implantate seien beispielhaft aufgeführt. Dieses Formular können Sie hier einsehen und ausdrucken und so für Ihre Behandlung ausgefüllt mitbringen. Sie erhalten es aber auch im Vorfeld einer Operation.

Ein ganz wesentliches Sicherungsmerkmal ist unsere Checkliste in Anlehnung an Empfehlungen der WHO. Wie bei Piloten eines Verkehrsflugzeuges begleitet Sie dieser Bogen während der Operationsphase. Auf diese Weise können beispielsweise die befürchteten Verwechslungen nach allem Verständnis vermieden werden. Im Detail sind es jedoch eine Vielzahl von Faktoren, die fortlaufend überprüft werden, um so für Sie die höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten.

Qualität in der Medizin ist aber nicht nur durch Ihren Komfort und Ihre Zufriedenheit gekennzeichnet. Hierzu zählt auch der offene Umgang mit den Behandlungsergebnissen. Gefördert durch Vereinbarung zur Qualitätssicherung nach §137 SGB V (so genanntes „Transparenzgesetz“) sind die Kliniken seit einigen Jahren verpflichtet, ihre Strukturdaten und Behandlungsergebnisse mittels bestimmter Qualitätsindikatoren alle 2 Jahre als Qualitätsbericht zu veröffentlichen. Erfassungsstelle für diese Daten ist die Bundesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung (BQS), die in jedem Bundesland Zweigstellen unterhält und im Falle von Auffälligkeiten mit der jeweiligen Klinik in einen strukturierten Dialog tritt.

Die Veröffentlichung dieser Qualitätsberichte und –indikatoren sind die Grundlage verschiedener Informations- und Bewertungsportale (z. B. AOK Krankenhausnavigator).

mediK.U.S. möchte an dieser Stelle einen Schritt weitergehen und Ihnen die wesentlichen Benchmarks unserer Behandlungen aktuell zur Verfügung stellen. Hierbei beschränken wir uns hier auf den Bereich „künstlicher Gelenkersatz“, der auch von der BQS erfasst wird und an den ganz besondere Qualitätsansprüche zu stellen sind. Die Qualitätsindikatoren der BQS können eingesehen werden unter www.bqs-qualitaetsreport.de

Bitte berücksichtigen Sie, dass diese Aufstellung keinerlei Rückschlüsse über besondere Risikoprofile zulässt und sich ausdrücklich nur auf Patienten der Ärztekooperation beziehen. Weiterhin können wir Komplikationen nur soweit angeben, wie wir davon Kenntnis erhalten haben:

Diese Daten werden vierteljährlich aktualisiert und stellen nur einen Auszug aller Qualitätsindikatoren dar. Bei Rückfragen sprechen Sie uns gerne an.

Zeichnung: Mensch in Bewegung
zertifikat