Handchirurgie

Patienteninformation

Die zweite Methode verwendet einen Sehnenstreifen der Sehne des Musculus Flexor carpi radialis, diese Sehne findet man am Boden der entstandenen Lücke nach Entfernen des Trapezes. Ein stationärer Aufenthalt ist bei beiden Methoden wenige Tage erforderlich. Wir verwenden momentan ausschließlich die erste Methode und konnten gute Ergebnisse erzielen. Der Vollständigkeit halber muss ein weiteres Operationsverfahren erwähnt werden. Das Daumensattelgelenk kann wie nahezu sämtliche anderen Gelenke versteift werden (Arthrodese). Dieses Verfahren kommt nach fehlverheilten Basisfrakturen des ersten Mittelhandknochens in Frage. Es liefert gute Schmerzreduktion bei geringerer Beweglichkeit.

Nach Arthroskopie des Daumensattelgelenkes wird ein elastischer Kompressionsverband angelegt, die Hand sollte zügig wieder eingesetzt werden.

Hingegen ist nach Trapezektomie die Ruhigstellung für 28 Tage erforderlich. Der Daumen wird hierbei in abgespreizter Stellung mittels einer Gipsschiene fixiert. Die Hautnaht kann nach 10-12 Tagen entfernt werden.

Die Gipsruhigstellung ist zur ausreichenden Heilung der Kapsel für 28 Tage erforderlich. Danach wird unter Physiotherapie die Beweglichkeit der Hand gefördert.

Mit einer Arbeitsunfähigkeit ist je nach Arbeitsplatz zwischen 5 bis 8 Wochen zu rechen. Auch nach einer Arthrodese ist eine Immobilisation in einer Gipsschiene für 28 Tage erforderlich.

Kunststoffgipsanordnung zur Nachbehandlung

Kunststoffgipsanordnung zur Nachbehandlung

Nahaufnahme der behandelten Hand

Die Nahaufnahme zeigt, dass die Funktion der
übrigen Langfinger nicht eingeschränkt wird

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